Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist auf keinen Fall langweilig. Soviel ist sicher!

Nachhaltiges Bewusstsein im Alltag
Das Thema Nachhaltigkeit ist zwischenzeitlich in unserem Bewusstsein ziemlich fest verankert. Bei manchen Menschen ist es der aktuelle Zeitgeist. Unternehmen hingegen dient es mitunter als Marketinginstrument. Viele Menschen sehen Nachhaltigkeit jedoch auch als eine generelle Lebenseinstellung
Nachhaltigkeit ist für mich, wenn man ein bisschen weiterdenkt – für sich selbst und seine Mitmenschen. Das Thema muss auch nicht schwer daher kommen. Ich bin der Meinung, dass es ziemlich Spaß macht und in Sachen Weiternutzung enormes Potential hat. Und dabei allerlei Kreativität freisetzen kann. Bei vielfältigsten Dingen.
Für mich war Nachhaltigkeit schon immer ein Thema.
Ich habe das schon ganz unbewusst seit Kindertagen gelebt. Damals wusste ich natürlich nicht, dass es dafür später einen Namen gab. Ebenso wenig, was es so alles beinhalten kann. Auch wusste ich nicht, dass ich so unterwegs war:)
Zur angenommenen Entstehung bei mir
Bei uns Zuhause wurde wenig weggeworfen. Nur, wenn es gar nicht mehr brauchbar war, kam es weg. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde alles genutzt. Geändert und repariert, umfunktioniert. Möglicherweise ist das mit ein Grundstein für meine Arbeit. Wirklich wissen tue ich es nicht.
Zusätzlich mussten Dinge für mich schon immer besonders sein. Bei anderen Familien gabe es richtige Wälzer von Papierkatalogen, aus denen bestellt wurde. Von Bekeidung für drunter und drüber. Bettwäsche und Heimtextilien. Mir brachte das Blättern in Katalogen, nie Freude. Was ich, sah schon gar nicht. Sehr früh begann ich, Stoffe zu kaufen und Kleidung zu schneidern. Alles war ziemlich ausgefallen und mit großer Experimentierfreudigkeit genäht. Ich modifizierte auch alte, weiße Büro-Hemden und machte neues daraus. Auch die weiße, unbenutze Damastbettwäsche musste herhalten.
Wertempfinden
Damit einher ging dann auch eine höhere empfundene Wertigkeit. Sowie das glückliche Gefühl, etwas erschaffen zu haben. Wie so oft ist es der emotionale Bezug zu Dingen, die uns ansprechen. Auch der Wunsch nach Individualität. Die Papierkataloge sind Onlineshops gewichen. Mangelnde Individualität blieb weitest gehend gleich. Außer vielleicht, dass man sich bei Möbeln andere Farben aussuchen kann.
Nachhaltigkeit bei Möbeln
Über die ganzen Jahre der Arbeit mit Möbeln, fasziniert mich nach wie vor, die Vielfalt der Möbel, die es so gab. Ebenso, die Geschichten zu den Möbeln von Kunden. Der Erhalt von alten Möbelstücken, Ressourcennutzung, die Müllvermeidung und die Wertschätzung von einst Angeschafften – stellt den Kern meiner Arbeit dar. Hinzu kommt meine Erfahrung für Textiles. Qualitäten, die sich gut anfühlen und auch lange gut aussehen. Und was zu Ihren Möbelstücken passt.
Holz als wertvoller Rohstoff wandert nicht in den Ofen. Er wird weiter verwendet. Alte Möbelformen werden erhalten und gepflegt. Egal, welche Reproduktionen es zwischenzeitlich gibt: Es ist und bleibt ein Nachbau. Erstmal ohne jegliche Geschichte und meistens anders verarbeitet. Es war früher nicht alles besser. Formen und Design jedoch, waren deutlich vielfältiger und auch ideenreicher.
Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie auch hier
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